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Prüfungen

Prüfungen sind nur Lektionen,
die du noch nicht gelernt hast
und die dir nun wieder vorgesetzt werden
damit du dort, wo du dich schon einmal
falsch entschieden hast,
eine bessere Entscheidung treffen kannst,
um damit den Schmerzen zu entfliehen,
die dir deine frühere Wahl
eingebracht haben.

Quelle: Ein Kurs in Wundern

 

 

Wenn du gelernt hast

dich mit der ganzen Welt zu versöhnen,
die ganze Schöpfung zu lieben,
alle Menschen zu lieben,
alle Tiere zu lieben,
alle Pflanzen zu lieben,
alles zu lieben,
alles in Liebe auflösen zu lassen,
Gnade vor Recht zu praktizieren - dir selbst gegenüber ebenso wie allen anderen,

dann bist du bereit, eins mit Gott zu werden.

Verfasser Unbekannt
Ich danke dem Autor für die schönen Worte

 

 

 

Gott zu Besuch 

 

 

Ein Mann erfuhr daß Gott zu ihm kommen wollte.

"Zu mir?" schrie er. "In mein Haus?"

Er rannte durch alle Zimmer, er lief die Stiegen auf und ab, er kletterte zum Dachboden hinauf, er stieg in den Keller hinunter.
Er sah sein Haus mit anderen Augen.

"Unmöglich!" schrie er. "In diesem Sauhaufen kann man keinen Besuch empfangen. Alles verdreckt. Alles voller Gerümpel. Kein Platz zum Ausruhen.
Keine Luft zum Atmen."

Er riß Fenster und Türen auf.
"Brüder! Freunde!" rief er. "Helft mir aufräumen - irgendeiner!
Aber schnell!" Er begann sein Haus zu kehren.

Durch dicke Staubwolken sah er, daß ihm einer zu Hilfe gekommen war. Sie schleppten das Gerümpel vors Haus, schlugen es klein und verbrannten es.
Sie schrubbten Stiegen und Böden. Sie brauchten viele Kübel Wasser um die Fenster zu putzen. Und immer noch klebte der Dreck an allen Ecken und Enden.

"Das schaffen wir nie!" schnaufte der Mann.

"Das schaffen wir! " sagte der andere.

Sie plagten sich den ganzen Tag.
Als es Abend geworden war gingen sie in die Küche und deckten den Tisch.
"So" sagte der Mann, jetzt kann er kommen mein Besuch!
Jetzt kann Gott kommen. "Wo er nur bleibt?"

"Aber ich bin ja da!" sagte der andere und setzte sich an den Tisch.
"Komm und iß mit mir!"

Lene Mayer-Skumanz

 

Ein liebes Wort

 Ein liebes Wort ist wie ein Licht
das in den Alltag scheint,
es ist wie Balsam für das Herz
das manchmal heimlich weint.

Ein liebes Wort zur rechten Zeit,
ist Trost und Kraft zugleich,
es ist des Herzens Dialog
und macht uns froh und reich.

Ein liebes Wort ist schnell gesagt,
doch fällt es oft so schwer,
es scheint als ob die Ignoranz
in uns einfacher wär.

Ein liebes Wort verändert viel,
bringt Friede in die Welt,
es ist ein Regenbogenlicht
das in die Seele fällt.

Copyright Monika Schudel, Schweiz
 

 

Zwei Wölfe

Indianische Weisheit


Eines Abends erzählte ein alter Cherokee seinem Enkel über den Kampf, der in den Menschen tobt.

Er sagte:
"Mein Sohn, es gibt einen Kampf zwischen zwei Wölfen in jedem von uns"

Einer der Wölfe ist böse
Er ist Zorn, Neid, Eifersucht, Kummer, Bedauern, Habgier, Arroganz Selbstmitleid, Beschuldigung, Feindseligkeit, Minderwertigkeitsgefühle, Lügen, falscher Stolz, Ueberheblichkeit und Egoismus.

Der andere Wolf ist gut
Er ist Freude, Friede, Liebe, Hoffnung, Gelassenheit, Bescheidenheit, Freundlichkeit, Güte, Menschlichkeit, Grosszügigkeit, Wahrheit, Mitgefühl und Vertrauen.

Der Enkel überlegte ungefähr eine Minute und fragte dann seinen Grossvater:
"Und welcher Wolf gewinnt?"

Der alte Cherokee gab zur Antwort:
"Derjenige, den Du fütterst."

Verfasser unbekannt

 


Licht

Die göttliche SONNE

Göttliche Strahlen erfüllen mein Herz,
wärmen meine Seele,
meinen Geist.
Bringen mir Klarheit,
Wärme, Ruhe und Kraft.

Ich spüre das Licht auf meiner Haut,
um meinem Körper, in meiner Seele.
Strahlen göttlichen Lichts berühren mich,
umgeben mich, hüllen mich ein.

Ziehen mich weiter zum göttlichen Feuer.
Lodernde Flammen von pulsierender Energie
GOTTES erscheinen vor meinem Auge.

Alles, was menschlich, nieder,
anti-göttlich ist, wird verbrannt.
Ich höre das Lodern des göttlichen Feuers.

Die Flammen GOTTES führen mich weiter
zu SEINER Sonne, der strahlenden,
göttlichen, gold-gelben,
leuchtenden Sonne des SEINS, zu IHM.

Ich erblicke mein Du, erkenne das Wir.
Alles ist göttliches Feuer,
ist aus diesem Feuer entstanden
und wird wieder zu diesem Feuer werden.

Die Sonne GOTTES ist strahlend und rein,
hochschwingend, alles erhebend.
Die Liebe zu dieser Sonne erfüllt Dein Herz,

Du erkennst, dass Du selbst göttliche Sonne bist,
Sonne GOTTES,
Sonne des SEINS.

So bist auch Du selbst
strahlend wie das göttliche Feuer,
das ein Teil der göttlichen Sonne ist.
Du bist eine SONNE GOTTES!

Schenke Dein Licht jenen, die Dich lieben.
Wie auch die irdische Sonne all jenen ihr Licht schenkt,
die sie lieben.
Wie auch GOTT all jenen SEIN Licht schenkt,
die IHN lieben.

Du bist SONNE GOTTES und erfüllt vom göttlichem Feuer.
Die Liebe zu IHM pulsiert in Dir
und erfüllt Dein Herz mit
strahlendem, reinem, göttlichem Licht.

Verfasser Unbekannt

 

Die drei weisen Alten

Es war eines Tages im Frühling, als eine Frau vor ihrem Haus drei alte Männer stehen sah. Sie hatten lange weiße Bärte und sahen aus, als wären sie schon weit herumgekommen.

Obwohl sie die Männer nicht kannte, folgte sie ihrem Impuls, sie zu fragen, ob sie vielleicht hungrig seien und mit hinein kommen wollten.

Da antwortete der eine von ihnen: "Sie sind sehr freundlich, aber es kann nur einer von uns mit Ihnen gehen. Sein Name ist Reichtum" und deutete dabei auf den Alten, der rechts von ihm stand. Dann wies er auf den, der links von ihm stand und sagte: "Sein Name ist Erfolg. Und mein Name ist Liebe. Ihr müsst euch überlegen, wen von uns ihr ins Haus bitten wollt."

Die Frau ging ins Haus zurück und erzählte ihrem Mann, was sie gerade draußen erlebt hatte. Ihr Mann war hoch erfreut und sagte: "Toll, lass uns doch Reichtum einladen".

Seine Frau aber widersprach: "Nein, ich denke wir sollten lieber Erfolg einladen."

Die Tochter aber sagte: "Wäre es nicht schöner, wir würden Liebe einladen?"

"Sie hat Recht", sagte der Mann. "Geh raus und lade Liebe als unseren Gast ein". Und auch die Frau nickte und ging zu den Männern.

Draußen sprach sie: "Wer von euch ist Liebe? Bitte kommen Sie rein und seien Sie unser Gast".

Liebe machte sich auf und ihm folgten die beiden anderen.

Überrascht fragte die Frau Reichtum und Erfolg: "Ich habe nur Liebe eingeladen. Warum wollt Ihr nun auch mitkommen?"

Die alten Männer antworteten im Chor: "Wenn Sie Reichtum oder Erfolg eingeladen hätten, wären die beiden anderen draußen geblieben. Da Sie aber Liebe eingeladen haben, gehen die anderen dorthin, wohin die Liebe geht."

Verfasser unbekannt

 

Der Tempel der Spiegel

Eines Tages kam ein Hund in einen Tempel,
in dem Abertausende von Spiegeln so aufgestellt waren,
daß das eigene Spiegelbild sich tausendfach im Tempel widerspiegelte.

Der Hund erschrak, bekam Angst und knurrte und fletschte böse die Zähne.
Und tausend Hunde schauten ihm entgegen und knurrten,
und fletschen böse die Zähne. Der Hund ergriff die Flucht.

Von nun an dachte er, daß es auf der ganzen Welt nur lauter böse Hunde gäbe,
die mit ihm kämpfen und ihn beißen wollten.

Ein paar Tage später kam ein anderer Hund in diesen Tempel.
Als er die tausend anderen Hunde sah, da freute er sich,
wedelte mit dem Schweif und sprang herum,
und tausend andere Hunde freuten sich,
wedelten mit dem Schweif und spielten mit ihm.

Dieser Hund kehrte mit der festen Überzeugung zurück,
daß es auf der ganzen Welt nur lauter freundliche Hunde gäbe,
die mit ihm spielen wollen.

Der weise Mönch fragte:
„Was ist der Unterschied zwischen diesen beiden Hunden?“

Verfasser unbekannt<

 

Engel

Befreiung des Herzens

Steig heraus
aus dem Teich des Selbstmitleids
bevor er überläuft

Wirf Sie in die Luft
die Schmetterlinge der Angst
die Dein Herz verpuppen

Fasse den Mut
der Dein Leben in ein Paradies verwandeln kann
denn sei gewiß
Einsamkeit ist keine Kunst

Sprenge Ihn
den Kerker Deines Stolzes
der Dich vor der Wärme
der Berührung trennt denn glaube
der Brunnen der Liebe ist für alle geöffnet

Wink Sie herbei
die Wolken des Glücks
die Deine Seele umhüllen wollen denn dann
wird die Kälte der Gefühlsarmut an Dir vorbeiziehen

Komm herunter
die Treppen Deines Schmerzes
und ein neuer Morgen wird erblühen

Dann blicke in den Spiegel Deines Herzens
und sage mir

Was siehst Du?

(Marudon - Februar 2001)

 

Der Weg ins Glück...

Du suchst nach dem Weg ins ewige Glück...
Endlos zieht sich Deinen Wege, Stück für Stück.

Du suchst nach der Ruhe, dem inneren Frieden..
Wild peitscht Dich der Sturm, mit mächtigen Hieben.

Dein Herz sucht verzweifelt nach Geborgenheit...
Liebe, Freude, Leichtigkeit.

Du suchst die Fülle, die Weite, den Kern...
So viele schreiben darüber, doch Dir bleibt es fern.

Was ist es, das Dich nicht finden lässt?
So schwer erscheint es, so viel Kraft kostet es.

Du grübelst und denkst, du klammerst und kämpfst...
Du ruderst und strampelst, verzweifelst...... und sinkst.

Und je schwerer Du strampelst...
Und je lauter Du schreist...

Umso größer der Schmerz...
Umso schwerer das Herz...

Lasse los und Dich treiben!
Und beruhige das Kind!

das da grübelt und zetert...
das da schreit, weint und denkt.

Nimm Dich wahr diese Stunde!
jeden Tag!
jede Sekunde!

Wenn Du denkst wirst Du schlafen..
Die Fülle nicht sehen..
Und die Sehnsucht wird größer...
und Du wirst nicht verstehn.

Also hör auf zu Denken!
Sei bei Dir!
Nimm Dich wahr!

Und der Tag wird Dir schenken,
was nie getrennt von Dir war!

Verfasser Unbekannt

 

Lieber Gott, wo warst du?! 

- Offener Brief Gottes an seine Erdenkinder -

Es ist noch gar nicht lange her, als in Erfurt die Schüsse fielen, als die Twin-Tower in New York zusammenstürzten - seitdem klingt mir Eure Frage im Ohr: "Wo warst Du da, lieber Gott?" Ich hörte Euren vorwurfsvollen Unterton heraus: Du, Allmächtiger, warum hat Du das nicht verhindert, dass das Leben unschuldiger Menschen ausgelöscht wurde?! Glaubt mir, ich war ganz tief getroffen, in meiner Mitte, dort wo meine Barmherzigkeit sitzt. Aber, habt Ihr wirklich gemeint, ich würde die anfliegenden Maschinen mit meiner Hand aus dem Himmel um die Twin-Towers herumleiten?

Hört mir jetzt bitte einmal genau zu:
Seit Jahren habt Ihr mich gebeten, Eure Schulen zu verlassen, Eure Regierungen zu verlassen, einfach Euer Leben zu verlassen, Euch nicht mit meiner Gegenwart zu behelligen. Weil ich mich niemandem aufzwingen will und kann, habe ich mich zurückgezogen. Wie konntet Ihr also erwarten, dass ich den Täter aus Erfurt an der Schultür abfange und ihm die Waffen abnehme?

Wenn sich ein einziger darüber beklagt, dass in der Schule ein Kreuz hängt oder vor dem Unterricht gebetet wird, weil er sich dadurch in seiner Persönlichkeitsentfaltung gestört fühlt. Dann wird eben aus Rücksicht auf ihn eben das Kreuz abgehängt und nicht gebetet - die Mehrheit schweigt und Ihr seid stolz auf Eure Toleranz. Wenn heute gegen mein Wort - ach Ihr kennt es ja: Du sollst nicht töten usw. - protestiert wird, es schränke die Freiheit und den autonomen Willen ein, dann sagt Ihr dazu Euer o.k. - und ganze Generationen wachsen heran ohne mein Wort. Wenn Frauen sagen, wir treiben unsere Kinder ab, weil unser Bauch uns gehört - dann ist Euer Einverständnis gewiss. Schließlich ist Euch Eure Selbstverwirklichung wertvoller und wichtiger als ein Menschenleben. Wenn Künstler lautstark dazu auffordern, ihre Redefreiheit dürfe in keinster Weise eingeschränkt werden und sie dürften im Namen der Kunst alles zeigen, was es an Gewalt, uneingeschränkten Sex und Perversionen so gäbe - da habt Ihr Euer o.k. genickt. Und wenn dann in euren TV - Programmen Szenen von Vergewaltigung, Drogenkonsum, Mord in allen Variationen am Freitag, Samstag und Sonntag Abend vorkamen, dann habt Ihr das verharmlost: Es gehe doch nur um Unterhaltung und jeder könne ja abschalten! Betroffen und ratlos habt Ihr Euch gefragt: Warum können unsere Kinder nicht mehr zwischen Gut und Böse unterscheiden? Lernen sie das nicht mehr in der Schule? Entsetzt habt Ihr festgestellt, dass es Euren Kleinen nichts ausmacht, Klassenkameraden schon am Boden liegend zu treten, Mitschüler zu verhöhnen, wenn sie nicht die neuesten Trendklamotten anhatten: Mobbing im Klassenzimmer! Entsetzt habt Ihr festgestellt: Auch meine Tochter, mein Sohn könnte so was tun, denn es dämmerte Euch die Erkenntnis: Was der Mensch sät, wird er auch ernten. Lieber Gott, wo warst Du, als mein Sohn im Rausch an einen Baum fuhr? Wo warst Du, als sich der Täter von Erfurt wie in einer Ekstase kaltblütig seine Opfer aussuchte und hingerichtet hat?

Eigenartig, wie leicht Ihr Euch meiner Person entsorgt und wie schnell Ihr Euch wundert, dass es in Eurer (und meiner) Welt so gnadenlos höllisch zugeht. Eigenartig, wie Ihr den Zeitungen bedenkenlos Glauben schenkt, die Bibel aber in Frage stellt und als Märchenbuch abtut. Eigenartig, wie jemand sagen kann: Ich glaube an Gott - aber am liebsten ist es mir, wenn er mich in Ruhe lasst und wenn nach einer dreiviertel Stunde der Zauber vorbei ist. Eigenartig, wie schnell Ihr über andere urteilt, aber Euch gegenüber naiv und kritiklos dahinlebt. Eigenartig, wie leicht Brutalität, das Vulgäre und Obszöne frei durch den Cyberspace fließen, aber gleichzeitig die öffentliche Diskussion über den Religionsunterricht angeheizt wird, weil er angeblich nicht mehr in unsere plurale Gesellschaft passe. Eigenartig, wie viel besorgter Ihr darüber seid, was die Leute von Euch denken als darüber, was ich über Euch denke!
Und Ihr fragt immer noch: Lieber Gott, wo warst Du?

Ich wollte bei euch sein - das ist ja mein Name und mein Wesen. Man hat mir aber klargemacht, dass der Anblick meines gekreuzigten Sohnes sich schädlich auf die seelische Entwicklung der Kinder auswirke und gar die kostbare Freiheit eines Lehrers einenge.. - und dabei lasst Ihr die Seelen der Kinder am laufenden Fernseher vergiften! Ich wollte bei Euch sein, aber ihr wollt meinen Namen aus eurem Grundgesetz streichen, weil das die anderen Religionen benachteiligt....und Ihr vergesst, was zwei Weltanschauungen ohne mich bei Euch angerichtet haben? (Nationalsozialismus, Kommunismus)

Ihr wollt eine Politik machen - ohne mich -, und nun wundert ihr Euch, dass ich das zulasse und Euren Wünschen entspreche? Soll ich eingreifen, wenn Ihr den Ast absägt, auf dem Ihr sitzt? Und wenn Ihr dann im Herunterfallen nach mir ruft - soll ich da eingreifen und Euch auffangen? Lebt Euer Land in jener Sorglosigkeit wie im alten Rom, wo schon die jungen Völker vor der Tür standen und die Römer es nicht merken wollten?

Ich überlege mir: Soll ich Euch weiterhin ein barmherziger Gott sein, gnädig, reich an Huld und Treue? ( Ex 5-6, 8-9) Wollt Ihr mich nur einlassen über Euren Lieferanteneingang oder finde ich bei Euch noch ein paar aufrechte und ehrliche Leute, die mich offiziell willkommen heißen? Wie gesagt: Ich dränge mich nicht auf, und wenn Ihr auf die Landkarten schaut, wo überall ich schon war und nicht mehr bin: Ihr könnt mit mir rechnen - das ist mein Name -, aber Ihr könnt mich nicht manipulieren und erwarten, dass ich auf Knopfdruck handle. Lasst es mich wissen, ob ich Euer Immanuel sein kann. Ihr wisst, wo ich zu erreichen bin.

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Kinder sind eine Gabe des Himmels  

Ein Rabbi kam aus der Synagoge. Er vermisste seine beiden Söhne. Mehrfach fragte er seine Frau, wo die Knaben sind, doch sie gab ausweichende Antworten. Nun sagte seine Frau zu ihm: "Vor einiger Zeit kam ein Fremder zu mir und gab mir ein Pfand, damit ich es aufbewahre. Es waren zwei kostbare Perlen von grosser Schönheit. Ich hatte meine Freude an dem Schmuck, als ob er mir gehören würde. Heute, als du in der Synagoge warst, ist der Fremde gekommen und hat sein Pfand zurückverlangt. Durfte er das?"

"Welch eine Frage!", sagte der Rabbi. "Die Perlen gehören dem Fremden und er hat ein Anrecht darauf!" Da nahm die Frau ihren Mann an der Hand und führte ihn in die Schlafkammer; dort hob sie die Decke vom Bett hoch. Da lagen die beiden Söhne, still und schön doch sie waren tot.

Der Rabbi schrie entsetzt auf und warf sich über seine Söhne. Die Frau aber sprach: "Hast Du nicht gesagt, das Pfand gehört dem Besitzer. Ist unser Leben nicht auch Gottes Eigentum? Der HERR hats gegeben, der HERR hats genommen. Der Name des HERRN sei gepriesen!"

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Die wahre Schönheit 

Ein vornehmer Mann, dem Vollkommenen in besonderem Masse zugetan, vernahm von dem Liebreiz eines armen Mädchens. Er hatte alle Schätze zu besitzen vermeint und glaubte sich gesättigt von ihrer Schönheit. Aber von diesem Tage an verzehrte er sich in Sehnsucht, und er wünschte nichts so sehr, als zu allen anderen Kostbarkeiten auch noch das Herz dieses Mädchens zu gewinnen. Er durchstreifte das Land viele Tagereisen weit, ohne sie erblickt zu haben, die er suchte. Einmal, am hohen Mittag, kam er in ein weites Tal. Die Sonne brannte so heiss, dass die Luft wie ein glühender Nebel vor seinen Augen wallte, und ausser einigen niederen Sträuchern unterbrach nichts die Ruhe.

Da und dort arbeiteten Leute auf den Reissfeldern. Aber ihr hartes Los rührte nicht an das träge Herz des reichen Mannes, der seinem Wunschtraum nachjagte. Plötzlich trat aus einem der Büsche ein Mädchen auf ihn zu. Der Mann verhielt den Schritt, geblendet von ihrer Schönheit. Nie hatte er ein solches Ebenmass an Gestalt, so zierliche Füsse, so prächtiges Haar und einen so schönen Mund gesehen! Sie schlug die Augen nieder und tat erschrocken.

"Bist du es, die ich suche?" fragte er. Aber da sah er plötzlich, wie die Blätter, welche ihre Hand gestreift hatten, zu welken begannen und wie die kleinen Tiere aus der Spur ihrer Schritte flüchteten. Ja, selbst der Bach, der die Reisfelder tränkte, bog plötzlich wie erschrocken aus und "änderte seinen Lauf. Nun erst bemerkte er voll Entsetzen, dass es ein Dämon war, der ihn narrte. Kaum hatte er das aber erkannt, so begann sich das schöne Antlitz auf eine so grauenhafte Art zu verändern, dass er schnell entfloh. Er kam dabei vom Wege ab und geriet an eine sumpfige Stelle. Aber hier war es wenigstens nicht so unerträglich heiss. Eine Quelle sprudelte, ein Baum gewährte Schatten. Seine Zweige bedeckten wie ein Baldachin einen morschen Kahn, der sich in einem Tümpel schaukelte. In dem Kahn lag ein Mädchen und schlief. Es lag da mit nackten Füssen, in einem "ärmlichen Gewand, das Gesicht zur Hälfte von einem Strohhut verdeckt. Das Mädchen schien nicht besonders hübsch zu sein, und seine Hände zeigten die Spuren harter Arbeit. Der Verirrte hätte es kaum beachtet, so aber weckte er es, um es nach dem Weg zu fragen. Als es aber die Augen aufschlug, da sah er: Die kleinen Vögel kamen herbei, setzten sich auf den Baum und begannen zu singen, stärker sprudelte der Quell, und an jedem Zweig, den die Hand des Mädchens berührte, brach eine Fülle weisser Blüten auf. Und als der Mann näher herantrat, sah er das Antlitz des Mädchens leuchten in einer unsagbaren Schönheit.

Da verneigte sich der Mann tief vor ihr, denn er erkannte in einem einzigen Augenblick, dass wahre Schönheit als ein göttliches Geheimnis aus den Tiefen steigt und nichts mit dem Dämon der Schönheit gemein hat, welcher nur verführt und zerstört. Er nahm sie mit in seinen Palast und wurde einer der glücklichsten Menschen.

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Wer ist der Sünder ? 

Zehn Bauern gingen miteinander über des Feld. Sie wurden von einem schweren Gewitter überrascht und flüchteten sich in einen halb zerfallenen Schuppen. Der Donner kam immer näher. Kreisend fuhr ein Blitz fortwährend um das Gebäude herum. Die Bauern fürchteten sich sehr und meinten, es müsse ein schwerer Sünder unter ihnen sein, den Gott bestrafen wolle.

Um herauszufinden, wer es ist, beschlossen sie, ihre Strohhüte vor die Tür zu hängen, wessen Hut weggeweht werde, der solle sich dem Schicksal stellen. Kaum waren die Hüte draussen, wurde einer von ihnen weggeweht. Mitleidslos stiessen die anderen den Unglücklichen vor die Tür. Als er aber den Schuppen verlassen hatte, da hörte der Blitz auf zu kreisen und schlug krachend ein.

Der Eine, den sie verstossen hatten, war der einzige Gerechte gewesen, um dessentwillen der Blitz das Haus bisher verschont hatte. So mussten die neun ihre Hartherzigkeit mit dem Tod bezahlen.

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Wenn du Glück suchst

Wenn du Glück suchst, dann suche es in dir,
wenn du Freude suchst, so suche sie in dir,
wenn du Licht suchst, so suche es auch in dir....
Denn nur du bist in der Lage, das zu finden, was du suchst.

Nur du kannst es schaffen, dich glücklich zu machen.
Nur wenn du dich liebst, tun es auch andere....

All das, was du denkst, dass wirst du fühlen...
all das, was du fühlst, wird sich manifestieren und genau so,
wie du es möchtest, wird dein Leben.

Also gebe auf jeden Gedanken acht,
überlege gut, was du sagst,
gehe behutsam und gütig mit allem Lebenden um.

Begegne dir jeden Tag mit Mut und Aufrichtigkeit,
sei stets offen und ehrlich mit dir selbst,
Und wenn es mal dunkel ist, verweile nicht in der Dunkelheit,
zünde eine Kerze an, schaue in den Spiegel und
erkenne dein strahlendes Licht.
Heike Semrok

 

Bevor ich sterbe!

Bevor ich sterbe möchte ich geboren werden,
hier auf Mutters Erden -
möchte ich die Schönheit sehn
und den Sinn des Lebens verstehn.

Ich möchte etwas Besonderes tun
und trotzdem in meinem eigenen Herzen ruhn.
Auch möchte ich vorher noch begreifen,
wie Samen zu Früchte reifen.

Meine Gedanken sollten sich mit Gestern versöhnen
und Lust und Freude zu meinem Herrscher krönen.
Ich möchte ein unbeschwertes Kinderlachen erleben
und anderen Menschen Trost und Hilfe geben.

Bevor ich sterbe möchte ich Großes vollbringen,
z.B. ein Hohelied an die Liebe singen.
Ich möchte vergeben und verzeihn
und mich der bedingungslosen Ewigkeit weihn.

Ich möchte das Fremde entdecken
und das Gute daran wieder zum Leben erwecken.
All meine Erkenntnisse möchte ich überwinden
und trotzdem meine Wurzel darin finden.

Bevor ich sterbe möchte ich die Liebe spührn
und meine Träume zu Tatsachen kürn.
Ich möchte meine Erbschuld begleichen
und jemanden hilfreich die Hände reichen.

Meiner Seele möchte ich ein Zuhause geben
und im Herzen eines geliebten Menschen weiterleben.
Ich möchte es noch erreichen
dass meine Ideale dem Geschehen weichen.

Bevor ich sterbe
möchte ich in die Gegenwart reisen
um die Größe meines Schöpfers zu preisen.

Verfasser Unbekannt

 

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Zwei Engel

Worte zum denken und zum weiter Schenken.

Diese Geschichte passt sehr gut zu unseren Arbeiten und deren Aufgabe bzw. deren Weg wie sie uns in unserem Leben unterstützen.
Lichtwesen führen uns oft in Situationen bei denen wir nicht gleich erkennen zu was sie gut sein sollen, und dennoch erkannt man immer im weiteren Verlauf ihren Sinn.

Zwei Engel

Zwei reisende Engel machten Halt, um die Nacht im Hause einer wohlhabenden Familie zu verbringen. Die Familie war unhöflich und verweigerte den Engeln, im Gästezimmer des Haupthauses auszuruhen. Anstelle dessen bekamen sie einen kleinen Platz im kalten Keller. Als sie sich auf dem harten Boden ausstreckten, sah der ältere Engel ein Loch in der Wand und reparierte es.
 Als der jüngere Engel fragte, warum, antwortete der ältere Engel:

"Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen."

 In der nächsten Nacht rasteten die beiden im Haus eines sehr armen, aber gastfreundlichen Bauern und seiner Frau. Nachdem sie das wenige Essen, das sie hatten, mit ihnen geteilt hatten, ließen sie die Engel in ihrem Bett schlafen, wo sie gut schliefen. Als die Sonne am nächsten Tag den Himmel erklomm, fanden die Engel den Bauern und seine Frau in Tränen. Ihre einzige Kuh, deren Milch ihr alleiniges Einkommen gewesen war, lag tot auf dem Feld. Der jüngere Engel wurde wütend und fragte den älteren Engel, wie er das habe geschehen lassen können? "Der erste Mann hatte alles, trotzdem halfst du ihm", meinte er anklagend. Die zweite Familie hatte wenig, und du ließest die Kuh sterben.

"Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen"

, sagte der ältere Engel. "Als wir im kalten Keller des Haupthauses ruhten, bemerkte ich, in diesem Loch in der Wand steckte. Weil der Eigentümer so von Gier besessen war und sein glückliches Schicksal nicht teilen wollte, versiegelte ich die Wand, sodass er es nicht finden konnte. Als wir dann in der letzten Nacht im Bett des Bauern schliefen, kam der Engel des Todes, um seine Frau zu holen. Ich gab ihm die Kuh anstatt dessen.

Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen." Manchmal ist das genau das, was passiert, wenn die Dinge sich nicht als das entpuppen, was sie sollten. Wenn du Vertrauen hast, musst du dich bloß darauf verlassen, dass jedes Ergebnis zu deinem Vorteil ist. Du magst es nicht bemerken, bevor ein bisschen Zeit vergangen ist...

 


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Abendlied von Matthias Claudius (1740 - 1815) ( auch Audio )



Der zufriedene Fischer

Worte zum denken und zum weiter Schenken.


In einem Hafen an einer westlichen Küste Europas liegt ein ärmlich gekleideter Mann in seinem Fischerboot und döst. Ein schick angezogener Tourist legt eben einen neuen Farbfilm in seinen Fotoapparat, um das idyllische Bild zu fotografieren: blauer Himmel, grüne See mit friedlichen, schneeweißen Wellenkämmen, schwarzes Boot, rote Fischermütze. Klick. Noch einmal: klick, und da aller guten Dinge drei sind und sicher sicher ist, ein drittes Mal: klick. Das spröde, fast feindselige Geräusch weckt den dösenden Fischer, der sich schläfrig aufrichtet, schläfrig nach seiner Zigarettenschachtel angelt. Aber bevor er das Gesuchte gefunden, hat ihm der eifrige Tourist schon eine Schachtel vor die Nase gehalten, ihm die Zigarette nicht gerade in den Mund gesteckt, aber in die Hand gelegt, und ein viertes Klick, das des Feuerzeuges, schließt die eilfertige Höflichkeit ab. Durch jenes kaum messbare, nie nachweisbare zuviel an flinker Höflichkeit ist eine gereizte Verlegenheit entstanden, die der Tourist - der Landessprache mächtig - durch ein Gespräch zu überbrücken versucht.
"Sie werden heute einen guten Fang machen."
Kopfschütteln des Fischers.
"Aber man hat mir gesagt, dass das Wetter günstig ist."
Kopfnicken des Fischers.
"Sie werden also nicht ausfahren?"
Kopfschütteln des Fischers, steigende Nervosität des Touristen. Gewiss liegt ihm das Wohl des ärmlich gekleideten Menschen am Herzen, nagt an ihm die Trauer über die verpasste Gelegenheit.
"Oh? Sie fühlen sich nicht wohl?"
Endlich geht der Fischer von der Zeichensprache zum wahrhaft gesprochenen Wort über.
"Ich fühle mich großartig"
, sagt er.
"Ich habe mich nie besser gefühlt."
Er steht auf, reckt sich, als wollte er demonstrieren, wie athletisch er gebaut ist.
"Ich fühle mich phantastisch."
Der Gesichtsausdruck des Touristen wird immer unglücklicher, er kann die Frage nicht mehr unterdrücken, die ihm sozusagen das Herz zu sprengen droht:
"Aber warum fahren Sie dann nicht aus?"
Die Antwort kommt prompt und knapp.
"Weil ich heute morgen schon ausgefahren bin."
"War der Fang gut?"
"Er war so gut, dass ich nicht noch einmal ausfahren brauche, ich habe vier Hummer in meinen Körben gehabt, fast zwei Dutzend Makrelen gefangen."
 Der Fischer, endlich erwacht, taut jetzt auf und klopft dem Touristen auf die Schulter. Dessen besorgter Gesichtsausdruck erscheint ihm als ein Ausdruck zwar unangebrachter, doch rührender Kümmernis.
"Ich habe sogar für morgen und übermorgen genug!"
sagte er, um des Fremden Seele zu erleichtern.
"Rauchen Sie eine von meinen?"
"Ja, danke."

Zigaretten werden in Münder gesteckt, ein fünftes Klick, der Fremde setzt sich kopfschüttelnd auf den Bootsrand, legt die Kamera aus der Hand, denn er braucht jetzt beide Hände, um seiner Rede Nachdruck zu verleihen.
"Ich will mich ja nicht in Ihre persönlichen Angelegenheiten mischen"
, sagt er,
"aber stellen Sie sich mal vor, Sie führen heute ein zweites, ein drittes, vielleicht sogar ein viertes Mal aus, und Sie würden drei, vier, fünf, vielleicht sogar zehn Dutzend Makrelen fangen. Stellen Sie sich das mal vor!"
Der Fischer nickt.
"Sie würden"
, fährt der Tourist fort,
"nicht nur heute, sondern morgen, übermorgen, ja, an jedem günstigen Tag zwei-, dreimal, vielleicht viermal ausfahren - wissen Sie, was geschehen würde?"
Der Fischer schüttelt den Kopf.
"Sie würden sich in spätestens einem Jahr einen Motor kaufen können, in zwei Jahren ein zweites Boot, in drei oder vier Jahren könnten Sie vielleicht einen kleinen Kutter haben, mit zwei Booten oder dem Kutter würden Sie natürlich viel mehr fangen - eines Tages würden Sie zwei Kutter haben, Sie würden..."
,
 die Begeisterung verschlägt ihm für ein paar Augenblicke die Stimme,

"Sie würden ein kleines Kühlhaus bauen, vielleicht eine Räucherei, später eine Marinadenfabrik, mit einem eigenen Hubschrauber herumfliegen, die Fischschwärme ausmachen und Ihren Kuttern per Funk Anweisung geben, sie könnten die Lachsrechte erwerben, ein Fischrestaurant eröffnen, den Hummer ohne Zwischenhändler direkt nach Paris exportieren - und dann..."

 - wieder verschlägt die Begeisterung dem Fremden die Sprache. Kopfschüttelnd, im tiefsten Herzen betrübt, seiner Urlaubsfreude schon fast verlustig, blickt er auf die friedlich hereinrollende Flut, in der die ungefangenen Fische munter springen.
"Und dann"
, sagt er, aber wieder verschlägt ihm die Erregung die Sprache. Der Fischer klopft ihm auf den Rücken wie einem Kind, das sich verschluckt hat.
"Was dann?"
fragt er leise.
"Dann"
, sagt der Fremde mit stiller Begeisterung,
"dann könnten Sie beruhigt hier im Hafen sitzen, in der Sonne dösen - und auf das herrliche Meer blicken."
"Aber das tu ich ja schon jetzt"

, sagt der Fischer,
"ich sitze beruhigt am Hafen und döse, nur Ihr Klicken hat mich dabei gestört."
Tatsächlich zog der solcherlei belehrte Tourist nachdenklich von dannen, denn früher hatte er auch einmal geglaubt, er arbeite, um eines Tages einmal nicht mehr arbeiten zu müssen, aber es blieb keine Spur von Mitleid mit dem ärmlich gekleideten Fischer in ihm zurück, nur ein wenig Neid.
Geschichte von Heinrich Böll

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Ein Weiser wurde gefragt, welches die wichtigste Stunde sei,
die der Mensch erlebt, welches der bedeutendste Mensch,
der ihm begegne und welches das wichtigste im Werk sei.
Die Antwort lautet: Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart,
der bedeutendste Mensch immer der, der dir gerade gegenübersteht
und das notwendigste Werk ist immer die Liebe."



"Wenn die Lippen geschlossen sind,
beginnt das Herz zu sprechen;
wenn das Herz schweigt, entzündet sich die Seele,
wird zur Flamme und erleuchtet das ganze Leben.
Dieser Gedanke zeigt die große Bedeutung der Stille;
und diese Stille wird in der Ruhe erlangt."




Sei wie dieses verrückte Kind,
das losrennt, das Leben zu umarmen,
das hinfällt, aufsteht und weiterläuft,
wenn auch mit zerschlagenen Kniene.
Dies verrückte Kind, das Hoffnung heißt,
an Liebe glaubt....das uns Aufrecht hält...
behalte diese Eigenheit in Deinem Herzen....
den das ist was uns am Leben hält :-)!"


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Glaube

Sage nicht, es gebe keinen Gott

Du siehst viele Sterne bei Nacht am Himmel,
aber findest sie nicht, wenn die Sonne aufgeht.
Kannst du darum sagen, dass es keine Sterne am Tageshimmel gibt ?
Darum, o Mensch, wenn du in den Tatendeiner
Unwissenheit den Allmächtigen nicht schauest,
sage nicht, es gebe keinen Gott.
(Ramakrishna)


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Noch ein kleines Gebet für eure Kinder

STERNENSTAUB

Violetter Sternenstaub –
kommt aus Saint Germains Herz,
auf Dein Haupt –
und macht Dich frei!

Blauer Sternestaub –
kommt aus Erzengel Michaels Herz,
auf Dein Haupt –
und schützt Dich!

Smaragdgrüner Sternenstaub –
kommt aus Erzengel Raphaels Herz,
auf Dein Haupt –
und heilt Dich!

Roter Sternenstaub –
kommt aus Jesus Christus Herz,
auf Dein Haupt –
und liebt Dich - bedingungslos!

Hellblauer Sternenstaub
kommt aus Mutter Marias Herz,
auf Dein Haupt –
und hüllt Dich in Ihren Mantel!

Weißer und Silberner Sternenstaub –
kommt aus der Engel aller Herz,
auf Dein Haupt -
und füllt Dich mit Licht!

Goldener Sternenstaub –
kommt aus des Schöpfers Herz,
auf Dein Haupt –
und verbindet Dich mit Deiner Quelle!

Regenbogenfarbener Sternenstaub –
kommt aus aller Sternenwesen Herz,
auf Dein Haupt –
und bringt die schönsten Träume Dir!

Rosafarbener Sternenstaub -
kommt aus meinem Mutter Herz,
auf Dein Haupt –
und hüllt Dich ein in meiner Liebe zu Dir!

Download Gebet


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Nimm dir Zeit

Nimm dir Zeit zum Arbeiten -
es ist der Preis des Erfolges.

Nimm dir Zeit zum Denken -
es ist die Quelle der Kraft.

Nimm dir Zeit zum Planen –
damit du für alles andere Zeit genug hast.

Nimm dir Zeit zum Spielen -
es ist das Geheimnis ewiger Jugend.

Nimm dir Zeit zum Lesen -
es ist der Brunnen der Weisheit.

Nimm dir Zeit, freundlich zu sein -
es ist der Weg zum Glück.

Nimm dir Zeit zum Träumen -
es bringt dich den Sternen näher.

Nimm dir Zeit zu lieben und geliebt zu werden -
es ist das Privileg der Götter.

Nimm dir Zeit dich umzuschauen -
der Tag ist zu kurz, um selbstsüchtig zu sein.

Nimm dir Zeit zum Lachen -
es ist die Musik der Seele.

(Irisches Gebet)

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Das himmlische Mahl

Ein reicher Mann starb und erwachte im Paradies.
Eine reich gedeckte Tafel verhieß wahrhaft himmlische Freuden.
Er fragte nach dem Preis der köstlichen Gerichte.
"Alles kostet nur einen Pfennig", war die Antwort.
Der Mann freute sich, denn er war sehr reich.
Aber als er vorab bezahlen wollte schüttelte man den Kopf:
"Bei uns gilt nur das Geld, das einer verschenkt hat."
Da wurde der Mann traurig.
Er war plötzlich bettelarm,
denn er hatte nie etwas in seinem Leben verschenkt.
aus Asien  


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Die Macht deiner Worte und Gedanken

 Ein Wort kann wie ein Schwert sein
es kann befreien, heilen oder töten

ein Gedanke kann wie eine Bombe sein
 er kann reinigen oder zerstören

ein Wort hat die Reichweite deiner Stimme
ein Gedanke erfüllt die Sphäre der Erde

achte auf deine Gedanken noch intensiver
als auf deine Worte

denn der Gedanke ist die Wurzel deiner Taten

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Eins mit Gott

  Wenn du gelernt hast
dich mit der ganzen Welt zu versöhnen,
die ganze Schöpfung zu lieben
alle Menschen zu lieben
alle Tiere zu Lieben
alle Pflanzen zu lieben
alles zu lieben
alles in Liebe auflösen zu lassen
Gnade vor Recht zu praktizieren -
dir selbst gegenüber ebenso wie allen anderen
- dann bist du bereit ein mit Gott zu werden

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Bevor ich sterbe!

Bevor ich sterbe möchte ich geboren werden,
hier auf Mutters Erden -
möchte ich die Schönheit sehn
und den Sinn des Lebens verstehn.

Ich möchte etwas Besonderes tun
und trotzdem in meinem eigenen Herzen ruhn.
Auch möchte ich vorher noch begreifen,
wie Samen zu Früchte reifen.

Meine Gedanken sollten sich mit Gestern versöhnen
und Lust und Freude zu meinem Herrscher krönen.
Ich möchte ein unbeschwertes Kinderlachen erleben
und anderen Menschen Trost und Hilfe geben.

Bevor ich sterbe möchte ich Großes vollbringen,
z.B. ein Hohelied an die Liebe singen.
Ich möchte vergeben und verzeihn
und mich der bedingungslosen Ewigkeit weihn.

Ich möchte das Fremde entdecken
und das Gute daran wieder zum Leben erwecken.
All meine Erkenntnisse möchte ich überwinden
und trotzdem meine Wurzel darin finden.

Bevor ich sterbe möchte ich die Liebe spührn
und meine Träume zu Tatsachen kürn.
Ich möchte meine Erbschuld begleichen
und jemanden hilfreich die Hände reichen.

Meiner Seele möchte ich ein Zuhause geben
und im Herzen eines geliebten Menschen weiterleben.
Ich möchte es noch erreichen
dass meine Ideale dem Geschehen weichen.

Bevor ich sterbe
möchte ich in die Gegenwart reisen
um die Größe meines Schöpfers zu preisen.


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Sieben kleine Anweisungen zum Leben

    Mach aus der ängstlichen Sorge um morgen
die behutsame Fürsorge für heute.

  Vergleiche dich nicht mit anderen, es bedeutet sinnloses Leiden.
Jeder Mensch ist unvergleichlich. Darum brauchen wir niemanden zu beneiden oder verachten.

  Plane deine Zeit, aber lass Freiräume für Überraschungen.
Nimm Menschen stets wichtiger als Dinge.
Wer liebt, hat Zeit!

  Ärgere dich nicht über andere. Wer sich über andere aufregt,
hat dies bei sich zu ändern. Nu  Teile gern mit anderen.
Teilen vermehrt das Lebenskapital.
Und die Vermehrung des Lebens beginnt.

  Vergiß die Freude nicht.
Suche bewusst die kleinen und großen Anlässe zur Freude
bei dir und anderen.

Beginne den Tag mit einem Gespräch mit Gott.
Danke, klage, bitte, singe, aber rede mit ihm.
Er wartet schon auf dich.
Axel Kühner
 

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Warum läßt Gott das zu?

 Diese Frage wird oft gestellt.
Wenn man sich bemüht eine Antwort zu finden, kommt man darauf, daß "warum Gott das zu läßt" auch etwas mit der Freiheit des Menschen zu tun hat. Aber ein anderer Antwortversuch, der sich in einer kleinen Geschichte versteckt, hat auch vieles für sich.

Der Radfahrer

 Ein Radfahrer ist wie jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit, plötzlich springt ein Hund über die Straße, der Radfahrer gerät ins Trudeln - stürzt und verletzt sich dabei. Im Krankenhaus stellt sich dann heraus, daß es sich um ein komplizierten dreifachen Beinbruch handelt. Die Ärzte teilen ihm mit, daß es mit dem Bein eine langwierige Angelegenheit werden wird. Der Radfahrer ist unglücklich. Er hatte soviel für die nächste Zeit geplant. Das Bein tut ihm auch sehr weh. Er hat Schmerzen.

Er fragt: "Warum läßt Gott das zu? - Ich dachte Gott liebt mich!?"

Gott antwortet ihm in dieser Nacht, er sagt:
"Lieber Mensch ich habe dich von Herzen gerne - ich liebe dich. Aber wenn du nicht gestürzt wärst, dann wärst du zwei Häuserblöcke weiter unter ein Auto geraten und gestorben." 

Uwe Lüllemann

 

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Das Zündhölzli und die Kerze

   Es kam der Tag - da sagte das Zündhölzli zur Kerze
"Ich habe den Auftrag, Dich anzuzünden."
"Oh nein", - erschrak die Kerze, "nur das nicht. Wenn ich brenne, sind meine Tage gezählt. Niemand wird mehr meine Schönheit bewundern."
Das Zünhölzli fragte: "Aber willst Du denn ein Leben lang kalt und hart bleiben, ohne zuvor gelebt zu haben?"
"Aber brennen tut doch weh und zehrt an meinen Kräften", flüsterte die Kerze unsicher und vor Angst...  
"Es ist wahr", erwiderte das Zündhölzli. "Aber das ist doch das Geheimnis unserer Berufung: wir sind berufen, Licht zu sein. - Was ich tun kann ist wenig. Zünde ich Dich aber nicht an, so verpasse ich den Sinn meines Lebens. Ich bin dafür da, Feuer zu entfachen.  Du bist eine Kerze. Du sollst für andere leuchten und Wärme schenken. Alles was Du an Schmerz und Leid und Kraft hingibst, wird verwandelt in Licht. Du gehst nicht verloren, wenn Du Dich verzehrst. Andere werden Dein Feuer weitertragen. Nur wenn Du Dich versagst, - wirst Du sterben.
" Da spitzte die Kerze ihren Docht und sprach voller Erwartung: "ich bitte Dich, zünde mich an..."

nach Gabriele Unkenbach



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Ich BIN

Die göttliche Gegenwart in uns.
Hat nicht schon ein jeder von uns das Gefühl der Leere, Nutzlosigkeit , Trauer und Unbeliebtheit in sich gespürt? Ein jeder kennt die Gefühle, wie....ich werde nicht geliebt , akzeptiert oder geachtet.
Tiefe, ganz tiefe Trauer macht sich in uns Menschen breit. Diese Trauer ruft auch immer wieder eine Verletzung der Seele hervor.
Warum tun wir das? Weil wir uns selbst nicht lieben können. Nicht annehmen können mit all unseren Schwächen. Wie kann ich es dann von einem Anderen verlangen, mich zu lieben? Hinterfrage dich und antworte selbst, aber wahrheitsgemäß. Nur in dir ist die Wahrheit. Dein göttliches "ICH BIN" sagt sie dir, geliebtes Menschenkind. Nur sie kann dich zur wirklichen Freiheit deines "SEINS" führen. Das Göttliche liebt uns wie wir sind. Warum kannst Du es dann nicht? Weil die Gesellschaft etwas anderes von dir verlangt. Durch deine Erziehung in dieser Gesellschaft und Unwissenheit derer, denen Du anvertraut worden bist, ist dein göttliches "ICH BIN" zum schweigen verurteilt worden.  Erwecke es wieder zum Leben. Ein Leben voll Freude, Glück, Harmonie und Gesundheit sind der Dank dafür. Du denkst jetzt sicher, das ist doch zu schön um wahr zu sein. Nein, denn es ist wahr.
Deine Seele, Körper und Geist werden gesunden. Keine irdische Macht hat dann noch Zugriff auf dein "SEIN", denn Du bist der Gestallter deines Lebens. Deine göttliche "ICH BIN" Gegenwart ist immer präsent und bereit dir den Weg zu zeigen. Lasse es nur zu. Werde eins in dir. />
Der Dank ist der Weg ins Licht mit all seiner Herrlichkeit, Reinheit und Liebe. Eine Liebe, die jeglicher Vorstellungskraft versagt bleibt. Erlebe und lebe sie. Nie wirst Du ein größeres Glück auf Erden finden. Glaube an dich und die dir innewohnende "ICH BIN" Gegenwart. br />
Nur sie kann dich zu einem erfüllten Leben führen.
"ICH BIN" GLÜCK
"ICH BIN" LIEBE
"ICH BIN" HARMONIE
"ICH BIN" FRIEDEN
"ICH BIN" GESUNDHEIT
Kann es noch mehr auf Erden geben?
NEIN!!!!!

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Wie viel von jedem abhängt!

Ich. Ich bin wichtig.
Da, wo ich bin, was immer ich tue.
Ich verändere die Welt – meine Welt – im Kleinen,
indem ich mich ändere.
Menschen – auf dem Weg zu sich selbst –
denken, fühlen, begreifen,
denken bewusst, handeln bewusst,
ändern nicht andere, ändern sich –
verändern die Welt – ihre Welt – im Kleinen.
Strahlen aus, ermuntern, schenken Liebe,
Trost, Freude, Verstehen, Verzeihen.
Der Mensch, dem du Beispiel bist,
beginnt nachzudenken über sich,
fängt an, sich zu ändern,
verändert die Welt – seine Welt – im Kleinen.
Werden immer mehr.
Tragen die Liebe in die Welt.

Irgendwann:
Jeder Mensch denkt und handelt bewusst,
ändert sich, verändert die Welt – seine Welt – im Kleinen.
Und plötzlich ist die ganze Welt verändert – die Welt im Großen –
strahlt vor Liebe, Schönheit und menschlicher Wärme.
 
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STILLES GEBET

TOBIAS:
 In meinem Herzen akzeptiere ich mein vollkommenes Sein Ich akzeptiere, dass die Freude, die ich mir gewünscht habe, bereits in meinem Leben ist. Ich akzeptiere, dass die Liebe, um die ich gebetet habe, bereits in mir ist. Ich akzeptiere, dass der Frieden, den ich ersehnt habe, bereits meine Realität ist. Ich akzeptiere, dass der Reichtum, den ich gesucht habe, bereits mein Leben erfüllt.  

In meiner Wahrheit akzeptiere ich mein vollkommenes Sein. Ich übernehme die Verantwortung für meine eigenen Schöpfungen und ALLES was in meinem Leben ist. Ich anerkenne die Macht des Universellen Geistes, die in mir ist und weiß, dass alles so ist, wie es sein soll.  

In meiner Weisheit akzeptiere ich mein vollkommenes Sein. Meine Lektionen hat mein Selbst sorgfältig ausgesucht und nun gehe ich mit der ganzen Erfahrung durch sie hindurch. Mein Weg ist eine heilige Reise mit einem Göttlichen Ziel. Meine Erfahrungen werden ein Teil von Allem-Was-Ist.  

In meinem Wissen akzeptiere ich mein vollkommenes Selbst. In diesem Augenblick sitze ich auf meinem goldenen Stuhl und weiß, dass ich ein Engel des Lichts bin. Ich schaue auf das goldene Tablett, ein Geschenk des Göttlichen, und weiß, dass alle meine Wünsche bereits erfüllt wurden.  

In der Liebe für mein Selbst akzeptiere ich mein vollkommenes Sein. Ich verzichte darauf, mich zu verurteilen oder mir Lasten aufzubürden. Ich akzeptiere, dass alles in der Vergangenheit in Liebe gegeben wurde. Ich akzeptiere, dass alles in diesem Moment aus der Liebe kommt. Ich akzeptiere, dass alles in der Zukunft mit größerer Liebe einhergeht.  

In meinem Sein akzeptiere ich meine Vollkommenheit.

Und so ist es


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Indianische Weisheit

(Von den Cree-Indianern)

 Jeden Morgen, wenn die Sonne aufgeht,
bekommst du von deinem Schöpfer vier Aufgaben
für den Tag gestellt:

1. Lerne heute eine Sache von Bedeutung.
2. Lehre einen anderen Menschen eine Sache von Bedeutung.
3. Tue etwas für einen anderen, ohne dass du bemerkt wirst.
4. Behandele alle Lebewesen mit Respekt.

Dadurch werden diese Dinge in der Welt verbreitet.

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Indianische Weisheit

(Von den Hopi Indianern)

Ich bin das Land,
meine Augen sind der Himmel,
meine Glieder die Bäume,
ich bin der Fels, die Wassertiefe.
Ich bin nicht hier, um die Natur zu
beherrschen oder sie auszubeuten.

Ich bin selbst Natur.


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Glück, ist das zu wollen, was man hat,
und nicht das zu haben, was man will !

Such Dein Glück in dem, was Du Heute schon hast
und nicht im Morgen, was Du haben willst.
Dann bist Du immer Unglücklich,
weil Du immer wartest.

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Schau nicht zurück auf das Glück oder träume von ihm in der Zukunft.

Das Heute ist dir sicher.
Betrüge dich nicht selbst darum.
von Henry Ward Beecher

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Namaste

 Viele kennen den Gruss Namaste, aber nur die wenigsten Menschen hier kennen die Bedeutung. Es bedeutet übersetzt in etwa:

Der Gott in mir grüsst den Gott in Dir!

 Eine bedeutendere Übersetzung wäre:
Ich sehe in Dir mich selber.
Ich erkenne in Dir mein Ebenbild wir sind alle gleich.
Ich wünsche Dir alles Gute im Leben und helfe Dir so gut ich kann.
Für das höchste und beste Gut aller Schöpfung!

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Kelch des Lebens

 In den Kelch des Lebens
Fülle nicht Wasser, nicht Feuer, nicht Licht.
Der Kelch I S T das Leben,
lebe es, lache, verschwende es nicht.
Die Freude im Herzen, sie wächst jeden Tag.
Lass los deine Sorgen; es komme, was mag.
Aus dem Kelch fließt ein Reichtum, wie du ihn nicht kennst,
Überfluss ohne Ende – wenn du nur zu vertrauen beginnst.
Ich bin dein Vater, deine Mutter, dein Kind.
Ich bin alle Menschen, die um dich sind.
Ich bin der Anfang, das Ende, der Tag und die Nacht,
ich bin da, wenn die Seele aus Träumen erwacht.
Ich halte dich immer, denn du bist mein.
Weil du und ich eins sind, ist ewiges Sein.
Du bist, was ich bin, wir alle sind gleich.
Kommt zu mir, meine Kinder In mein ewiges Reich.

Sai Baba 11.7.2004


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Es wird euch immer schwerer fallen, das, was in eurem Lebensgarten wächst, zu übersehen oder zu ignorieren. Eure Aufmerksamkeit wird beständig auf das gelenkt, was in euch selbst ist, und auf die  Spiegelungen eurer selbst, die ihr durch Erfahrungen im Aussen erhaltet.

Saint Germain

 
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Beim Gärtnern in eurem Lebensgarten müsst ihr lernen,
jene Pflanzen zu pflegen, die ihr erhalten wollt,
weil  sie schön sind und euch nützen.  
Totes und unnützes Grünzeug hingegen ist zu entfernen oder  zurückzustutzen.
Ihr alle seid  nun dabei, diese Gartenarbeit zu tun.  
Ihr könnt es fast nicht vermeiden,  weil jetzt so viel Energie
und  Licht eure Körper und  eure Wesen durch- fliessen.

Saint Germain

 
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Sobald ihr die Verantwortung für eure Gedanken, Gefühle und Manifestationen auf  allen Ebenen eurer selbst übernehmt, müsst ihr mit dem Gärtnern beginnen.  Denn nun gibt es vielleicht etwas  Unkraut zu jäten.

Saint Germain


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Das ist das Bewußtsein der Liebe: Daß Menschen sich selbst und einander finden in dem, was sie tun. Das ist Liebe: Wenn alles wirklich nur noch miteinander getan wird. Dann verteilt sich auch wieder die materielle Energie auf jeden Menschen.

Erzengel Michael


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Hinter der Verletzung steckt die Vergebung. Und hinter der Vergebung steht die Liebe.

(Erzengel Michael durch Natara, 29.4.2004)


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Sucht in der Fähigkeit, die Emotionen der Liebe zu fühlen und ihr werdet niemals wieder einen disharmonischen Moment in diesem Leben haben.

(Kirael)


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Bevor das dritte Auge aufgehen kann, muß zuerst das Herz aufgehen!

Erzengel Michael


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Ihr versteckt euch im Schrank und schließt die Tür – und in eurem Kummer tut ihr so, als wäret ihr allein, ohne zu begreifen, dass da drinnen, in euch selbst, ein ganzes Gefolge um euch ist! Ihr könnt nicht allein sein.
Es ist eine spirituelle Unmöglichkeit.

Kryon


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Wenn Du den Verstand ins Herz bringst, ist die Erleuchtung da.

Worte von Jesus, Maria Magdalena durch Natara am 4.4.04


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Feiere Dein Leben, egal, wohin es Dich trägt oder wie schwierig es sein mag – und wisse, dass es nur ein Übergang ist.

Kryon


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Was auch immer um dich herum geschieht – sorge zuerst für dich selbst. Wenn du im Gleichgewicht bist, wird alles allmählich zu deinem Leben hinzugefügt werden und der Wandel, um den du gebeten hast, wird stattfinden.

Kryon


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Erwartet nichts von der Liebe und sie kommt in Euer Herz.

Sai Baba, gechannelt durch Natara am 12.2.04

 
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Ängste machen Euch klein. Aber die Liebe Eures Herzens macht Euch bedingungslos groß!

Erzengel Michael, durch Natara am 16.1.04


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Es gibt nur einen Grund für deine Existenz auf Erden: Die Schwingung des Ganzen zu erhöhen.

Kryon


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“Alles, was nicht in der Liebe ist, wird zusammenbrechen”

Erzengel Michael durch Natara


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Eure Kinder sind nicht eure Kinder.

Es sind die Töchter und die Söhne von des Lebens Verlangen nach sich selber. Sie kommen durch euch, doch nicht von euch; und sind sie auch bei euch, so gehören sie euch doch nicht. Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, doch nicht eure Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken. Ihr dürft ihren Leib behausen, doch nicht ihre Seele, denn ihre Seele wohnt im Hause von morgen, das ihr nicht zu betreten vermöget, selbst nicht in euren Träumen. Ihr dürft euch bestreben, ihnen gleich zu werden, doch suchet nicht, sie euch gleich zu machen. Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilet es beim Gestern. Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile entsandt werden.  

Khalil Gibran, "Der Prophet"

 
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Es ist größer, während fünf Minuten die wahre göttliche Liebe auszudrücken, als 1000 Schalen Reis den Bedürftigen zu geben, denn durch die Liebe hilft man jeder Seele im Universum.

Dies sagte Buddha einmal zur Nächstenliebe.

 
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Gesetz der Fülle

Durch freudiges Geben und dankbar' Empfangen zu wachsender Kraft und Fülle gelangen, das ist in den Himmeln wie auf Erden, das Gesetz für alles Leben und Werden!

Sapiens

 

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Glücklichsein

 Wenn Du Dich fragst, ob Du glücklich bist,
hörst Du auf es zu sein!
John Stuart Mill (Philosoph)
  Wer glücklich ist, kann glücklich machen;
wer's tut, vermehrt sein eigenes Glück!
J. W. L. Gleim (Dichter)
Charakter ist die Grundlage des Glücks und Glück die Belohnung des Charakters!
George Santayana (Philosoph)
Das Bewusstsein eines wohlverbrachten Lebens
und die Erinnerung vieler guter Taten sind
das größte Glück auf Erden!
Cicero (Philosoph)


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Die Distanz, die uns vom Ziel trennt spielt keine Rolle,
wichtig ist nur,
dass wir auf dem Weg sind!

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Ohne Liebe ?

Pflicht ohne Liebe - macht verdrießlich.
Verantwortung ohne Liebe - macht rücksichtslos.
Gerechtigkeit ohne Liebe - macht hart.
Wahrheit ohne Liebe - macht kritisch.
Erziehung ohne Liebe - macht widerspenstig.
Klugheit ohne Liebe - macht gerissen.
Freundlichkeit ohne Liebe - macht heuchlerisch.
Ordnung ohne Liebe - macht kleinlich.
Sachkenntnis ohne Liebe - macht hochmütig.
Besitz ohne Liebe - macht geizig.
Glaube ohne Liebe - macht fanatisch.
Verfasser unbekannt


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Sage über niemanden etwas Schlechtes,
sondern über jeden alles Gute, das Du über ihn weißt.
Jeder Narr kann kritisieren, verurteilen und sich beschweren -
die meisten tun es auch -
aber um zu verstehen und zu verzeihen,
dazu braucht es Charakter und Selbstbeherrschung!

Benjamin Franklin



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Es ist Unsinn sagt die Vernunft.
Es ist was es ist sagt die Liebe.
Es ist Unglück sagt die Berechnung.
Es ist nichts als Schmerz sagt die Angst.
Es ist aussichtslos sagt die Einsicht.
Es ist was es ist sagt die Liebe.
Es ist lächerlich sagt der Stolz.
Es ist leichtsinnig sagt die Vorsicht.
Es ist unmöglich sagt die Erfahrung.
Es ist was es ist sagt die Liebe

Erich Fried



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Manche Menschen wissen nicht,
wie wichtig es ist, dass sie da sind.
Manche Menschen wissen nicht,
wie gut es ist, sie nur zu sehen.

Manche Menschen wissen nicht,
wie tröstlich ihr Lächeln wirkt.
Manche Menschen wissen nicht,
wie wohltuend ihre Nähe ist.

Manche Menschen wissen nicht,
wie viel ärmer wir ohne sie wären.
Manche Menschen wissen nicht,
dass sie ein Geschenk des Himmels sind.

Sie wüssten es, würden wir es ihnen sagen

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Erst die Steine die wir auf dem Weg des Lebens überwinden müssen, lassen uns reifen, wie dieses Gleichnis beschreibt.

Aus dem Dunkel ins Licht

 In einem Gartenhäuschen lebte einst eine zufriedene und bequeme Tulpenzwiebel. Vielleicht wäre sie dort alt geworden, wenn sie der Gärtner nicht eines Tages ergriffen hätte, um sie einzupflanzen.
«Es ist Zeit», sagte er zu ihr.
«Heute ist die Stunde gekommen, dein Leben kennen zu lernen -- das eigentliche, das erfüllte Leben.»
«Deine rätselhaften Worte ängstigen mich, Gärtner»,,
 entgegnete die Tulpenzwiebel mit zitternder Stimme.
«Das Leben zu lernen scheint mir nicht so verheißungsvoll zu sein, wie du es sagst. Es ist so ungewiss, was aus mir werden wird. Stimmt es denn, dass man in die tiefe dunkle Erde muss und ganz schmutzig wird? In dem Gartenhäuschen, in dem ich bisher lebte, war alles sauber. Ich war bei meinen Freunden und fühlte mich geborgen.»
«Du wirst dein Leben in dieser sauberen, wohlbehüteten Umgebung nicht finden, ein Leben will entdeckt und gelebt werden. Du wirst dich auf die Suche machen müssen, sonst bleibt alles in dir gefangen, du würdest in dir vertrocknen zu einer alten, dürren Zwiebel.»
Dein Leben würde nie in dir aufbrechen und keimen, wenn du so bleiben willst, wie du jetzt bist. Du wirst es nur finden, wenn du die Mühe des Wachstums auf dich nimmst. Hab Vertrauen! Das Leben ist größer und schöner als unsere Angst.»
«Aber wenn du mich eingräbst, dann sterbe ich in der feuchten und finsteren Einsamkeit der dunklen Erde.», wehrte sich die Tulpenzwiebel immer noch.
«Was heißt schon sterben?» entgegnete der Alte.
«Du siehst es nur von einer Seite. Aus dem Dunkel der Erde wird dein neues Leben wachsen. Du stirbst nicht, du wirst verwandelt. Je mehr du deine alte Gestalt aufgibst, desto mehr wird eine neue geboren, deine eigentliche Gestalt. Du kannst nicht bleiben, wie du jetzt bist. Werde die, die du wirklich bist!»
«Das klingt fremd für mich, Gärtner: Werde die, die du wirklich bist? Ich bin doch schon jemand, eine Tulpenzwiebel.»
«Leben bedeutet nicht zuerst sein, sondern werden, wachsen und reifen. Diese Gestalt einer Zwiebel ist noch nicht alles. In dir steckt noch viel mehr, als du jetzt zu sehen vermagst. Du darfst nicht glauben, was du jetzt noch nicht erkennen kannst sei deshalb nicht vorhanden. Alles Sichtbare wächst aus dem Verborgenen. Du bist ein Same voll blühender Zukunft, voll unendlicher Lebensmöglichkeiten, die tief verborgen in dir schlafen und nur darauf warten, geweckt zu werden.»
«Aber ist das Licht der Sonne denn nicht genug, um meine Lebenskraft zu wecken? Warum muss ich das Dunkel und die Schwere der Erde ertragen?»  «So einfach, wie du denkst, ist es mit dem Leben nicht», erklärte ihr der alte Gärtner.  
«Manches, was dir heute weh tut und als Unglück erscheint, kann morgen einmal dein Glück bedeuten. Es ist alles andere als bequem, sein wahres Wesen und die Erfüllung seines Lebens zu finden. Dein Leben ist eine Aufgabe: Du musst dich selbst aufgeben, loslassen und etwas wagen, wenn dein Leben sich in seinem ganzen Reichtum entfalten soll. Auch das Erleben und Erleiden dunkler Stunden gehört dazu. Nicht nur das Licht der Sonne fördert unser Leben, sondern auch die dunklen Stunden. Widerstände und Hindernisse fordern und fördern unsere Fähigkeiten und unsere Lebensenergie auf ihre ganz eigene Weise und helfen uns zum Wachsen und Reifen, wie nur sie es vermögen.» Nachdem er dies gesagt hatte, grub der alte Gärtner ein Loch und pflanzte die Tulpenzwiebel ein.  Kurze Zeit sah sie noch einen Lichtpunkt über sich, dann aber umfing sie undurchdringliche Finsternis.  Die lange, beschwerliche Zeit des Wachstums begann.
«Jetzt ist es bald zu Ende mit mir», klagte die kleine Tulpenzwiebel angesichts ihrer aussichtslosen Lage.
«Es hätte so schön sein können, aber nun vergeht mein Leben in der Erde!» Ihre schöne Gestalt veränderte sich mehr und mehr. Sie war nicht länger eine glatte, wohlgeformte Zwiebel, sondern begann runzelig und schrumpelig zu werden. Aber sie bemerkte auch, wie sich tief in ihr etwas regte und bewegte, von dem sie nicht sagen konnte,  was es war. Dieses Gefühl in ihrem Innern versetzt sie für viele Wochen in unbekannte Unruhe.  Nach langen, traurig düsteren Tagen durchfuhr sie ein heftiger Schmerz, als ob eine Lanze sie aus ihrer Mitte heraus durchbohre. Diese Wunde eröffnete ihr einen neuen Lebensraum.  Der Panzer ihres bisherigen Lebens war durchbrochen. An die Stelle abgrundtiefer Finsternis trat wenig später taghelles, wärmendes Licht: Ihr erster Trieb hatte nämlich die Zwiebelschale und den Erdboden durchdrungen. Das flimmernde Sonnenlicht, ein erfrischend prickelnder Luftzug und das vielstimmige Lied der Vögel umwarben sie nun.
«Das also meinte der Gärtner mit Wachstum und Entfaltung», dachte die heranwachsende Blume.
«Wachstum betrifft das ganze Wesen. Mein äußeres Wachstum ist ein Gleichnis für etwas noch Größeres und Schöneres, das tief innen in meiner Mitte beginnt, um nach außen in die Welt zu gelangen. Wachstum bedeutet, die Schale zu durchbrechen, damit sich der Kern, das eigentliche Wesen, entfalten kann. Wachstum meint also, wesentlich zu werden.»  Sanft streichelten die Sonnenstrahlen den hellgrünen Trieb, der sich wohlig räkelte und unter den wärmenden Zärtlichkeiten wuchs. Es tat ihm gut, dass die Sonne ihn einfühlsam zum Leben lockte, ganz wie es seiner Kraft entsprach. Mit der Zeit bildete sich am Schaft des Triebes eine Verdickung. Die Blüte reifte und reifte.
«Noch lebst du nur für dich selber und verwendest deine ganze Kraft auf die Entfaltung deines Wesens», erklärte ihr der Gärtner.
«Aber bald wirst du ganz offen sein für das Lächeln der Sonne, für die Schmetterlinge, für den Wind und den Regen. Dann kannst du deinen Samen weitergeben, damit neues, vielfältiges Leben wachsen kann.  Du wirst durch dein Leben Farbe und Duft und Freude in die Welt tragen und einen Platz ausfüllen, um diesen Garten für alle lebendiger und bunter zu machen. Dann wirst du blühen, kleine Blume, und es wird keine einzige Blume im großen Garten geben, die so ist wie du.»  
«Es bereitet sich schon vor», flüsterte die Knospe. «Es ist, als ob sich in mir Schale um Schale schöbe. Aber nicht so wie in der Zwiebel. Die Schalen fühlen sich viel zarter und verletzlicher an, wie Schmetterlingsflügel. Wann ist der Tag gekommen, an dem ich meine Knospe absprengen s?»
«Du musst soweit in den Himmel hineinwachsen, wie du in die Tiefe der Erde verwurzelt bist. Dann ist deine Stunde gekommen. Du wirst es spüren.»  Bald würde das Knospengehäuse zu klein sein für die Blüte. Ihre Blätter begannen schon, sich auszuspannen und auszudehnen. Die erwachende Tulpe versuchte, ihre Blütensegel wie Flügel zu weiten. Aber noch war sie im Dunkel ihrer Knospe gefangen und musste mit aller Kraft drängen und kämpfen, um die behütende Knospe aufzubrechen. Das war nicht leicht: Es erfordert ebensoviel Mut wie Ausdauer. Jeder Riss in der Schale schmerzte ein wenig. Bald aber strömte helles Sonnenlicht durch die ersten Risse.  Mit letzter Anstrengung warf die junge Tulpe die grünen Schalen ab und sah noch etwas zerknittert aus. Langsam und vorsichtig tastend streckte sie ihre rotgelben, seidenen Blätter dem Licht entgegen. Sie ließ sich von der angenehmen Wärme durchströmen bis in die letzten Fasern. Ein unbekanntes Glücksgefühl durchzitterte sie, und sie empfand sich zum ersten Mal als ganz frei. Sie fühlte sich so leicht wie das Licht und zugleich so schwer wie die Erde. Sie spürte, dass beides - Himmel und Erde - als eine große Wirklichkeit zusammengehören.  
«Alles, was in uns verborgen liegt, soll entfaltet werden, damit das Leben glückt», dachte die Tulpe.
«Das Leben ist eine einzige Herausforderung. Indem wir über uns hinauswachsen, beginnen wir erst zu leben.»
P.S.: Wie war noch das Zitat?
"Wachstum ist nur möglich durch Verlassen der Komfortzone"
Verfasser Unbekannt!

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Wenn man nur glücklich sein wollte, wäre es bald getan.  Aber man will ja glücklicher als die anderen sein,  und das ist fast immer schwierig,  weil wir die anderen für glücklicher halten, als sie wirklich sind.

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Bevor man einen Menschen ändert, sollte man ihn verstanden haben.  Hat man ihn nämlich verstanden, will man ihn vielleicht gar nicht mehr ändern.

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